Auf dem Weg nach Santiago de Compostela über Tours

TamponsIn Frankreich beginnen vier Hauptrouten, die nach Santiago de Compostela führen: „Podiensis“ von Puy-en-Velay aus, „Lemovicensis“ von Vézelay aus, „Tolosana“ von Arles aus und „Turonensis“ von Paris aus. Der letzte und älteste Weg teilt sich in zwei Arme auf, die sich in Tours wieder vereinen: der eine führt durch Orléans, Blois und Amboise, der andere durchquert, von Chartes kommend, das Vendômois.

 

Dieser leicht hügelige Weg von Tours wird mehr und mehr von Wanderern und Radfahrern benutzt. Die Schönheit der Landschaft und der Reichtum an Bauwerken machen diesen Weg deshalb besonders attraktiv. Vendôme, Stadt auf der Route, offeriert seinen Besuchern und Pilgern eine Fülle wichtiger Sehenswürdigkeiten: die St Jakobs-Kapelle und-Straße, Gemälde, Glasmalereien und Statuen. In Vendôme werden Unterkünfte und Fremdenzimmer angeboten. Von hier aus gibt es zwei markierte Wanderrouten: die eine, GR 655, führt entlang des Loire-Tals durch Lavardin, die andere, GR 35, bahnt sich ihren Weg direkt durch die Ebenen der “Beauce Ausläufer“ (Villiersfaux, Ambloy). Beide treffen sich in Prunay Cassereau.

 

St Martins-Weg

Der Weg von Trier beginnt in Tours und führt durch das Vendômois (Villechauve, Longpré, Prunay-Cassereau, Lavardin, Houssay, Thoré la Rochette) bis nach Vendôme (138 km). Die ehemalige St. Martins Kirche, die dort hätte gebaut werden sollen, wo der Bischof von Tours einst predigte, um die Bürger von Vendôme zu bekehren. Im Haus St. Martin befindet sich ein Wandrelief, welches St Martin darstellt.